Open Space: Lösungsideen generieren – Wissen vernetzen
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Open Space stellt ein besonderes Format der Gruppenarbeit dar. Ziel ist es, einen Raum für Dialog und gemeinsames Arbeiten aufzumachen. Die Themenauswahl wird durch die Teilnehmer bestimmt, um so ganz dem Interesse der Anwesenden und ihren Anliegen zu folgen, allerdings wird Open Space auch häufig unter ein Motto gestellt. So kann ein Rahmen und eine Richtung der Themen vorgegeben werden.

Der Einleitung des Open Space kommt eine besondere Bedeutung zu. Es gilt dabei, die Basis dafür herzustellen, wie Themen generiert werden und wie die Teilnehmer an die Aufgabenstellung herangehen.
Nachdem die Teilnehmer ihr Anliegen formuliert und präsentiert haben, sind alle Anderen eingeladen - je nach Interesse - mitzumachen. Doch es gibt auch andere Themen und so müssen sich Teilnehmer zumindest am Beginn für eine der Themenstellungen entscheiden.

Damit entsteht ein Plan mit mehreren parallelen Arbeitsgruppen und mehreren Sequenzen.
Dabei können Teilnehmer im Verlauf des Open Space zwischen den einzelnen Gruppen wechseln. Am Schluss werden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt.


Effektivität:

Open Space zielt darauf ab, bereits vorhandenen Anliegen, Fragen der Teilnehmer in Kleingruppen zu klären, zu diskutieren etc. Sind diese vorhanden, so ist es eine höchst geeignete Methoden, um in kurzer Zeit in einen intensiven Austausch zu gelangen und Ideen, Lösungsansätze etc. zu vernetzten.

 

Einsatzmöglichkeiten:

Das Format eignet sich besonders für große Gruppen und ist unabhängig davon, ob sich die Teilnehmer bereits kennen oder nciht. Es unterstützt insbesondere jene Prozesse, bei denen beispielsweise der Austausch, die Ideengenerierung oder Feedback seitens der Teilnehmer angestrebt wird wie z.B. bei Innovationsprozessen.


(Erfinder: Harrison Owen, USA um 1985).